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Eine Studie belegt: Durch den BergaZym P-Einsatz in der Masthähnchenmast wird die Fütterung maßgeblich
optimiert und die Wirtschaftlichkeit wesentlich verbessert.
Hohe Tageszunahmen, gute Futterverwertung
und geringe Verluste – das sind die Kriterien, die über Erfolg oder Misserfolg
in der Hähnchenmast bestimmen. Höchste Anforderungen werden deshalb an den
Betriebsleiter gestellt: Neben der entsprechenden Produktionstechnik für höchsten
Tierkomfort und einem ausgeklügelten Hygienemanagement zur Krankheitsprophylaxe
fällt insbesondere der Ernährung eine entscheidende Rolle zu. Eine bedarfs- bzw.
leistungsgerechte Fütterung orientiert sich an den Energie-, Eiweiß- und Fettgehalten
im Futter, dem Eiweiß-/Energie-Verhältnis und nicht zuletzt an der Eiweißqualität.
Enzyme für bessere Verfügbarkeit
Da das Geflügel verschiedene Nährstoffgruppen
wie beispielsweise bestimmte Kohlenhydratverbindungen nur schwer
verwerten kann, ist der zusätzliche Einsatz von Enzymen über das Futter besonders
relevant. So hat Berg+Schmidt das Produkt BergaZym P speziell für die asiatische Futtermittelindustrie
mit extrem hohen Mais- und Sojaanteilen in den Futtermischungen entwickelt. BergaZym P basiert auf einem
Multienzym, das als Leitenzym die 1,4-β-Pentosanase und ferner weitere Enzyme
wie die α-Amylase zur besseren Stärke- und eine Protease zur besseren Eiweißverdauung
enthält. In zwei Produktionsschritten wird BergaZym P mikrogranuliert
und gecoatet, um eine höhere Temperaturstabilität während des Pelletierens und
bessere pH-Stabilität im Intestinaltrakt des Tieres zu erreichen. Damit wird gewährleistet,
dass die für die Verdauung wichtigen Enzyme dort in optimaler Konzentration
wirken können, wo sie benötigt werden.
BergaZym P im Einsatz
Die Wirksamkeit von BergaZym P wurde im
Jahre 2009 in einem Versuch mit der King-
Saud-Universität in Riad, Saudi-Arabien,
unter den dort üblichen Haltungsbedingungen
mit Mais-/Soja-Rationen geprüft (siehe Tabelle 1).
Tab. 1: Zusammensetzung der Futterrationen für Masthähnchen (bei 80° C pelletiert und ad lib. verabreicht)
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| Parameter |
Starter |
Grower |
Finisher |
| Tag |
1-10 |
11-22 |
23-42 |
| Mais, % |
61 |
65 |
67 |
| Soja (48) % |
33 |
28 |
26 |
| Fett % |
2,5 |
2,5 |
3,5 |
| Premix % |
3,5 |
4,5 |
4,0 |
| ME Kcal/kg |
3.010 |
3.000 |
3.180 |
| Rohprotein % |
21 |
19 |
18 |
Insgesamt nahmen 800 Tiere der Rasse Cobb 500 an diesem Versuch teil, die nach
dem Zufallsprinzip in gleich große Gruppen aufgeteilt wurden. Die Einsatzmenge von
BergaZym P in der Versuchsgruppe betrug 250 g je Tonne. Die Auswertung der Versuchsergebnisse
nach 42 Tagen Mastdauer ergab für die BergaZym P-Gruppe ein um 100 g signifikant höheres Endgewicht und eine signifikant bessere Futterverwertung
(siehe Tabelle 2).
Wie weiter festgestellt werden konnte, wurde aufgrund der Wirkung von der im Berga-
Zym P eingesetzten Protease eine um 5,3 % bessere Eiweißverdaulichkeit und ein um
8 % höherer Anteil an wertvollem Brustfleisch erzielt.
Tab. 2: Auswirkung von BergaZym P auf verschiedene Fütterungsparameter in der Hähnchenmast
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| Parameter |
Kontrolle |
BergaZym P |
Differenz (%) |
| Endgewicht g |
2.462 |
2.562 |
+ 4,1 |
| Tageszunahmen g |
58,6 |
61,0 |
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| Futterverwertung 1 |
1,939 |
1,829 |
- 5,7 |
| Verbrauch/Tier g |
4.770 |
4.687 |
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Erhöhte Wirtschaftlichkeit
Auf Basis der Versuchsergebnisse und den Marktbedingungen Saudi-Arabiens wurde
eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchgeführt (siehe Tabelle 3).
Tab. 3: Einsatz von BergaZym P unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten (Basis 1.000 t
Masthähnchenfutter, 1 USD/kg Lebendgewicht-Erlös, 8 USD/kg BergaZym P, Einsatzmenge
250 g/t)
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| Parameter |
Kontrolle |
BergaZym P |
| Masthähnchen n |
209.644 |
213.356 |
| Lebendgewicht kg |
516.144 |
546.618 |
| Differenz kg |
- |
30.474 |
| Differenz % |
- |
+ 5,9 |
| Zusätzliche Verkäufe USD |
1,939 |
1,829 |
| Investition BergaZym P USD |
- |
2.000 |
| Zusätzlicher Gewinn USD |
- |
28.474 |
| Zusätzlicher Gewinn pro 1.000 Tiere USD |
- |
133,46 |
Die Auswertung belegt zum einen eindrucksvoll, dass beim
Einsatz von BergaZym P ein um 5,9 % höheres Lebendgewicht erzielt werden konnte.
Zum anderen zeigt die Kalkulation, dass den Kosten durch den BergaZym P-Einsatz
in Höhe von 2.000 USD (1.000 t Futter) ein zusätzlicher Verkaufserlös von 30.474 USD
gegenübersteht. Dies entspricht einem Ertrag von 133,46 Euro pro 1.000 Masthähnchen.
Bessere Umwelt - geringeres Infektionsrisiko
Außerdem wurde festgestellt, dass sich durch die Ergänzung mit BergaZym P der Wassergehalt
in den tierischen Ausscheidungen um 2 %-Punkte, und zwar von 68 auf
66 %, reduziert. Der Wasserverbrauch eines Masthähnchens in der BergaZym P-Gruppe
verminderte sich um 650 g. Durch den geringeren Feuchtigkeitsgehalt im Einstreu
ist das Wachstum unerwünschter Mikroorganismen wie beispielsweise Kokzidien
und das damit verbundene Infektionsrisiko entsprechend eingeschränkt.
Ferner setzt BergaZym P im Intestinaltrakt die Viskosität herab, so dass dem Organismus mehr Wasser für die Verdauung zur
Verfügung steht und das Tier folglich weniger Wasser benötigt.
Aufstrebender Markt
Nie zuvor wurde in Deutschland so viel Hähnchenfleisch wie derzeit produziert: Gegenüber 2008
erhöhten sich die Hähnchenschlachtungen im vergangenen Jahr mit fast 754.000 t um knapp
6 %. Damit hat sich die Erzeugung innerhalb der vergangenen zehn Jahre nahezu verdoppelt!
Zudem legten die Importe um fast 6,8 % auf 555.500 t zu, während die Exporte um mehr als 10 %
auf fast 432.000 t stiegen. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland betrug 10,7 kg.
Weltmeister USA
Geht es um den jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch an Geflügelfleisch, sind die USA weltmeisterlich:
Mehr als 45 kg verzehren die Amerikaner an Hähnchen-, Hühner- oder Putenfleisch; in Brasilien
sind es immerhin noch 36 kg. In Deutschland dagegen scheint es noch genügend Marktpotenzial
zu geben. Knapp 19 kg Geflügelfleisch werden dort jährlich vertilgt, allerdings mit Tendenz nach
oben: Gegenüber 2008 erhöhte sich der Verbrauch um 300 g.
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