Milcherzeugung muss rentabel sein!
Es ist daher nur allzu verständlich, wenn Landwirte bei steigenden Kosten einen
möglichst hohen Verkaufspreis für ihre produzierte Milch fordern. Doch das Milchgeld
ist nur die halbe Miete, wenn es um Gewinnmaximierung und damit um ein
sicheres Einkommen geht. Mindestens genauso wichtig ist es, dass der landwirtschaftliche
Unternehmer auch die Kostenseite genau kennt. Und dies umso mehr,
je knapper und teurer Agrarrohstoffe werden.
Futtermittel sind teuer. So erhöhte sich der Preis beispielsweise für Futterweizen
innerhalb der vergangenen zwei Jahre um mehr als das Doppelte; die Kosten
für Milchleistungsfutter stiegen um fast 50 Prozent. Diese Entwicklung beeinflusst
die Milcherzeugung spürbar, da der Anteil der Futterkosten an den Direktkosten laut
einer aktuellen Analyse deutscher Betriebe zwischen 70 und 80 Prozent liegt. Die
ernährungsphysiologischen Erfordernisse einer Milchkuh dürfen jedoch nicht außer
Acht gelassen werden. Angesichts des komplexen Verdauungsapparates des Wiederkäuers
wären Gesundheitsstörungen und Leistungseinbußen zwangsläufig die Folge, wollte man sich bei den einzelnen
Komponenten einer Futterration nur am Preis orientieren.
Futtereffizienz verbessern
Vielmehr kommt es bei einer intelligenten Rationsänderung darauf an, die Futtereffizienz
zu verbessern. Demnach sind solche Futterkomponenten zu wählen, die
zu einem möglichst hohen Anteil direkt in Leistung umgesetzt werden und die Effizienz weiterer Futtermittel nicht negativ
beeinflussen. Bei der Milchkuh sind es in erster Linie die Energieträger, die unter
diesem Aspekt auf dem Prüfstand stehen. Besonders zu berücksichtigen sind dabei
hochleistende Milchkühe in der ersten Laktationsphase, die in der Regel mehr
Energie über die Milch abgeben, als sie über das reguläre Futter aufnehmen können.
Setzt man in diesem Zeitraum auf ungeeignete Energielieferanten, kann es zu Stoffwechselstörungen mit nachhaltigen
Leistungseinbußen kommen, welche die Wirtschaftlichkeit eines Milchviehbetriebes
erheblich schmälern.
Der feine Unterschied: Pansenstabil ist mehr als pansengeschützt!
Es war zweifelsohne revolutionär, als vor über 30 Jahren die pansengeschützten
Calciumseifen von sich reden machten. Der Euphorie folgte Ernüchterung, denn
durch den strengen Seifengeruch nehmen die Kühe das Futter nur ungern auf.
Dazu kommt noch, dass steigende Kraftfutteranteile, niedrige pH-Werte in praxisüblichen
Rationen und im Pansen die Stabilität von Ca-Seifen verschlechtern. Bei
reduziertem Pansenschutz von Ca-Seifen werden ungesättigte Fettsäuren frei, die
von den Pansenbakterien zu gesättigten Fettsäuren hydriert werden, wodurch die
Bakterien von ihren eigentlichen Aufgaben „abgelenkt“ werden und sich die pansengeschützte
Energie reduziert.
Im Gegensatz dazu erweist sich BergaFat mit seinen, bei etwa 54° C schmelzenden
und pH-Wert-unabhängigen, Fettfraktionen von Natur aus als pansenstabil.
Dabei sind die Fettsäuren so weit gesättigt, dass sie die Pansenmikroben nicht
beeinträchtigen. Folge: Die Fette erreichen den Dünndarm unverändert, werden
dort enzymatisch abgebaut und energetisch genutzt.
Versuchsergebnisse
Durchschnittliche Leistungen der Versuchsgruppe über den Versuchszeitraum vom 24.04 bis 07.08.2008:
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Kontrolle |
Ca-Seife Megalac |
BergaFat T-300 |
| Milchmenge (kg/Tag) |
33,10 |
34,87 |
35,56 |
| Fett % |
3,65 |
3,39 |
3,57 |
Fettkorrigierte Milchmenge auf 3,5 % (kg/Tag) |
34,52 |
33,77 |
36,27 |
| Eiweiß % |
3,34 |
3,14 |
3,28 |
Energiekorrigierte Milchmenge (ECM) (kg/Tag) |
31,75 |
31,77 |
33,61 |
[ECM (kg/d) = (0,39*fat %+0,24*protein %+0,17* lactose %) milk kg/3,17]
Wirtschaftliche Auswertung:
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Preis pro kg |
Dosierung kg/Tag |
Kontrolle |
Ca-Seife Megalac |
BergaFat T-300 |
| Milchgeld pro Kuh und Tag (1) |
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11,11 € |
11,11 € |
11,77 € |
| Zusätzliches Milchgeld pro Kuh und Tag |
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- |
0 € |
0,66 € |
| Investition |
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| Kontrolle |
- |
0 |
- |
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| Ca-Seife MegaLac |
0,70 € |
0,6 |
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- 0,42 € |
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| BergaFat T-300 |
0,90 € |
0,5 |
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+ 0,45 € |
| Zusätzlicher Erlös pro Kuh und Tag |
- |
- |
- 0,42 € |
+ 0,21 € |
(1) 0,34 €/kg Milch bei 3,7 % Fett und 3,4 % Eiweiß und einem Zu-/Abschlag von 0,025 €/Fett % und 0,05 €/Eiweiß %
Die Extraportion Energie!
Als zusätzliche Energielieferanten werden
unterschiedliche Fetttypen und -qualitäten
eingesetzt. Jedoch sind Ca-Seifen und
native Futterfette weniger geeignet, da
sie nicht den Anforderungen einer wiederkäuergerechten
Ration entsprechen.
Berg+Schmidt bietet mit BergaFat F-100
und BergaFat T-300 zwei hochenergetische
Fettpulver an, die aus fraktioniertem
Palmfett hergestellt werden, auf natürliche
Art pansenstabil sind und unverändert
den Dünndarm erreichen. Dort stehen
sie als effiziente Energiequelle zur
Verfügung. Und bieten so dem Landwirt
die Möglichkeit, sein Milchvieh artgerecht,
leistungsabhängig und ökonomisch mit
Energie zu versorgen.
Einsatz von BergaFat T-300 ökonomisch vorteilhafter als Ca-Seifen
Ein kürzlich durchgeführter Praxisversuch
in Zusammenarbeit mit der Universität
Rostock belegt die leistungsbezogene
und ökonomische Überlegenheit von
BergaFat T-300 im Vergleich zur Kontrollgruppe
und zur Ca-Seifen-Gruppe (siehe
Tab.). In dieser Untersuchung konnte die
energiekorrigierte Milchmenge (ECM) um
1,86 kg Milch pro Kuh und Tag im Vergleich
zur Kontrollgruppe gesteigert werden,
was dem Landwirt einen zusätzlichen Erlös
von 0,21 € pro Kuh und Tag einbringt.
Bei einer Herdengröße von 200 Milchkühen
und einem Fütterungszeitraum mit BergaFat T-300 von 100 Laktationstagen
pro Kuh ergibt das ein zusätzliches Einkommen
von 4 200 €. Weitere Kostenvorteile,
die sich durch reduzierte Tierarztkosten
und eine verbesserte Fruchtbarkeit
ergeben, sind in dieser Kalkulation noch
nicht berücksichtigt und würden den zusätzlichen
Gewinn weiter steigern. Im Gegensatz
dazu brachte der Einsatz von Ca-Seifen keine Leistungssteigerung. Auf der
Basis der reellen Futterkosten reduzierte
die Ca-Seife MegaLac den Milchgelderlös
um 0,42 € pro Kuh und Tag im Vergleich zur
Kontrollgruppe. Bei 200 Tieren und einer
Fütterung an 100 Tagen ergibt dies einen
Verlust von 8 400 €.
Festzuhalten bleibt:
Die Wahl der richtigen pansenstabilen
Energie bestimmt maßgeblich den ökonomischen Erfolg eines Milchviehbetriebes.
Mit der pansenstabilen Energie BergaFat T-300 und dem Pendant
BergaFat F-100 sind Milchviehhalter in der Lage, den Energiegehalt einer Futterration
gezielt zu erhöhen, um damit eine deutliche Leistungsverbesserung
zu erzielen. Die Aufwands- und Ertragsrechnung zeigt eine deutliche
Verbesserung der Erlössituation. Aufgrund ihrer hervorragenden ökonomischen
und ernährungsphysiologischen Eigenschaften sind BergaFat T-300 und
BergaFat F-100 bereits seit Jahren fester Bestandteil wiederkäuergerechter
Milchviehrationen in den weltweit bedeutendsten Milchproduktionsländern.
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