Probleme in modernen Milchviehbetrieben
Weltweit geht der deutliche Anstieg der Milchproduktion der letzten Jahrzehnte
mit einer Abnahme der Herdenfruchtbarkeit einher. Stieg die durchschnittliche
Milchmenge jährlich um etwa 2 %, so verschlechterte sich die Herdenfruchtbarkeit
entsprechend um 1%. Zudem stieg die Zahl der Stoffwechselerkrankungen im Kuhstall.
Die Folge sind Verluste, die zu wirtschaftlichen Einbußen in der Milchproduktion
führen.
Besondere Belastungen gerade in der Transitphase
Milchkühe sind gerade in der Transitphase und der frühen Laktationsperiode besonderen
Belastungen ausgesetzt. Die Veränderungen betreffen den Stoffwechsel und
die Hormonproduktion. Der Körper bereitet sich auf die anstehende Kalbung, auf die
Milchbildung (Lactogenese) und -sekretion sowie auf die Reproduktion vor. Daher
sind die Belastungen für den Organismus und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
der Milchkühe nicht zu unterschätzen.
Strategien zur Verbesserung von Milchproduktion, Fruchtbarkeit und Gesundheit
Mit der Gabe von pansenstabilen Fetten und funktionellen Nährstoffen erhöht
BergaPlus D die Milchleistung der Kühe und unterstützt Fruchtbarkeit und Gesundheit.
BergaPlus D reduziert die Mobilisierung von Körperfett. Auf diese Weise
wird den nachteiligen Auswirkungen einer negativen Energiebilanz auf Milchmenge,
Fruchtbarkeit, Leberfunktion und Gesundheit entgegengewirkt. Die Funktion des
Reproduktions- und Immunsystems wird positiv beeinflusst, gerade bei Hochleistungskühen
in der Transitphase und in der Frühlaktation.
Ein Blick in die Zelle
Als pflanzlicher Fettpulverkomplex besteht BergaPlus D aus natürlichen, pflanzlichen
Triglyceriden und den funktionellen Nährstoffen Carotin und Vitamin E. Das Produkt
wurde speziell zum Ausgleich einer negativen Energiebilanz sowie zur Erhöhung
der Milchproduktion und Fruchtbarkeit bei Milchkühen entwickelt. Gleichzeitig werden
die Funktionen von Leber und Immunsystem verbessert. Infektionskrankheiten
treten seltener auf, Gleiches gilt für Stoffwechsel- und Reproduktionsstörungen.
Mit Blick auf die Reproduktion darf z.B. nicht unterschätzt werden, dass das Corpus
leuteum (Gelbkörper) hohe Mengen an ß-Carotin enthält. Insofern sind Milchkühe
mit einem ß-Carotin-Mangel überdurchschnittlich oft von Reproduktionsschwierigkeiten betroffen, gerade in den Wintermonaten
und dem zeitigen Frühjahr. Die Probleme sind vielfältig: stille oder verlängerte
Zyklen, verzögerte Ovulationen, geringere Ausschüttung von Progesteron,
frühe Embryosterblichkeit, Euterinfektionen als Folge von Nachgeburtsstörungen,
Euter- und Gebärmutterentzündungen und Nachgeburtsverhaltungen.
Vorteile für Milchkühe:
- Gleichzeitige Verfügbarkeit von Fett, ß-
Carotin und Vitamin E im Dünndarm. Insbesondere
das verfügbare Fett steht sofort zur Einlagerung in Lipoproteine und
damit als Energielieferant bereit.
-
Höhere Milchproduktion und Verbesserungen
beim Zyklusverlauf, der Ovulation
und der Trächtigkeit bei gleichzeitig
verringertem Auftreten von Infektionen,
Reproduktions- und Stoffwechselerkrankungen.
Praxistest BergaPlus D – deutliche Milchmengensteigerung bei chinesischen Holstein-Kühen
 In einem Versuch wurden in einem Milchviehbetrieb
in Shanghai, China, 52 Hochleistungskühe ausgewählt und in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe
erhielt geschütztes Fett in Pulverform, die andere Gruppe BergaPlus D. Die Kühe wurden
nach dem erwarteten Abkalbetermin und der Milchleistung der vorangegangenen Laktation (im Durchschnitt: 8.500 kg) eingeteilt. Die Verabreichung von Berga
Plus D als Top-Dressing begann 21 Tage vor der Kalbung mit 125 g/Kuh/Tag und
wurdenach dem Abkalben mit 350 g/Kuh/Tag über weitere 90 Tage fortgesetzt.
Im Vergleich zu geschütztem Fettpulver nahm die Milchleistung bei den mit
BergaPlus D gefütterten Kühen signifikant um durchschnittlich 10,6 % (37,38 kg gegenüber
33,78kg/Tag) zu.
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